• Der Infotainer

    Mensch: Dr. Johannes Lang

    Thorsten ist zu Gast im Stadtarchiv der Kurstadt Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land. Er trifft dort Dr. Johannes Lang, den Stadtarchivar. Er ist der Herr der Reichenhaller Geschichtsbücher.  Es gibt nicht nur unzählige Schriften und Dokumente über Bad Reichenhall, sondern auch schon erste Datenträger. Deswegen steht in dem Büro auch ein sehr alter PC. 

    Dr. Johannes Lang ist gebürtiger Münchner und hat u.a. in Salzburg studiert. Die Liebe zur Geschichte, zu alten Gemäuern und zu den bajuwarischen Wurzeln kam schon sehr bald in seinem Leben. Ein einschneidendes Erlebnis hinter seinem Elternhaus und eine Ruine gaben den Ausschlag für seinen Lebensweg. Danach ging es ans Studium – Heimatpflege und Kulturmanagement. 
    In seiner Zeit als Heimatpfleger gab es viele Erfolge zu verzeichnen. U.a. hat er in Bad Reichenhall eine Burg entdeckt, die bisher noch nicht bekannt war. Auf einer Fahrradtour ist ihm etwas aufgefallen, was er vorher nicht beachtet hatte. 
    Bei einer anderen Geschichte, ist ihm aufgefallen, dass ein Teil der Geschichtsbücher von Bad Reichenhall neu geschrieben werden muss. Das hat einen Fund gezeigt, der auf einer Baustelle gemacht wurde, zu der Johannes Lang gerufen wurde. Die Arbeit als Stadtarchivar ist eine wichtige Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, bei der auch der Denkmalschutz eine entscheidende Rolle spielt. 
    Die Arbeit bringt jede Menge Gänsehautmomente. Eine Geschichte hat Johannes Lang zu Tränen gerührt. Eine Dame aus Bad Reichenhall hat ihn um Recherchen gebeten. Was er da rausgefunden hat, war für die Dame ein einschneidendes Erlebnis. 
    Viel Spaß beim Infotainen lassen. 

    Oldie Garage

    Thorsten besucht Manfred
    Huber-Perez Moreno von der Oldie Garage in Ainring. Ein Ort, wo jedem Auto-Fan
    bzw. Oldie Fan das Herz höher schlägt, wenn man dort zur Werkstatt kommt. Denn in
    der Oldie-Garage werden Oldtimer restauriert. Etwas, das für den Mani mehr als
    nur ein Job ist – es ist eine absolute Herzensangelegenheit.

    Das Interview haben wir in
    einem Mercedes 300 S Adenauer aus dem Jahr 1954 gemacht – was für ein AUTO. Das Gefühl
    in diesem Auto zu sitzen lässt sich am Besten beschreiben, wie das Schaukeln
    auf einem Boot auf dem Chiemsee. Schön sanft, ein unvergleichliches Brummen und
    Vibrieren und eine Inneausstattung, wo einem die Ohren schlackern.

    Es ist ein Erlebnis
    in so einem Auto zu sitzen. Obwohl er schon viele tolle Autos restauriert hat –
    ist es auch für Mani immer wieder ein tolles Gefühl. So wie es auch ein tolles
    Gefühl ist, wenn er dafür sorgt, dass so ein wunderschöner Oldtimer erhalten bleibt. 

    Viel Spaß beim Infotainen lassen 

    PS: Manis Oldie Garage in Ainring im Berchtesgadener Land ist natürlich auch im Internet zu finden: www.oldiegarage.de

    Mensch: Sebastian Prittwitz

    Thorsten Jost trifft in dieser Folge die neue Stimme des Radiosenders Bayernwelle, der im Chiemgau, Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land sendet (über DAB+) und weltweit hörbar übers den Online Stream. 

    Das Interview hat Thorsten im Sommer 2020 aufgezeichnet, kurz bevor die neue Stimme auf der Bayernwelle zu hören war. Neue Stimme heißt in dem Fall: die neue Station Voice! Eine Station Voice spricht z.B. die Slogans eines Radio- oder TV-Senders. Oder auch den Musik-Claim und vieles mehr. 
    Sebastian Prittwitz ist selbst in Bayerisch Gmain im Berchtesgadener Land groß geworden. Er erzählt davon, wie er sich auf einen neuen Auftrag als Station Voice vorbereitet. Dazu hört er z.B. verstärkt das Programm um ein Gefühl zu bekommen. 
    Er erzählt darüber, wie sich die richtige Spreche entwickelt und wo die Aufnahmen am Besten klingen. Dazu hat er seinen Keller komplett umgebaut. Aber im Notfall tut es auch ein Wohnmobil. 
    Es ist ein spannender Einblick in die Arbeit eines Sprechers von der neuen Stimme der Bayernwelle, Sebastian Prittwitz. 
    Viel Spaß beim Infotainen lassen! 
    PS: Sebastian Prittwitz ist im Netz hier zu finden: https://www.sebastianprittwitz.de/

    Hiltermann Consulting Teil 1

    Die Corona Pandemie hat so gut wie alle Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Speziell für die Tourismusbetriebe war es ein auf und nieder. Als Ende Mai die Nachricht kam, dass Reisen wieder erlaubt ist, mit dem Hinweis Urlaub zu Hause zu machen – also in Deutschland – war in den Urlaubs-Hochburgen in Deutschland viel los. Vor allem auch im Voralpen- und Alpenland. 

    Elisabeth Hiltermann – Unternehmensberaterin aus dem Berchtesgadener Land – hatte viel Kontakt zu Hoteliers oder touristischen Einrichtungen. Dort hat sie jede Menge darüber erfahren, was die Herausforderungen sind und welche Learnings sich ergeben haben. Denn eins ist klar: die Corona Krise bietet auch Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft, nämlich wichtige Erkenntnisse. 
    Viel Spaß beim Infotainen lassen 
    Elisabeth Hiltermann von Hiltermann Consulting ist hier zu finden: 

    E02F01: Funkei Loavn – Hannes Funk, der Maskenschnitzer aus Bischofswiesen

    Ab sofort produziert „Der Infotainer“ Podcasts für Bayernwelle Südost – der regionale Radiosender für den Chiemgau, Rupertiwinkel und das Berchtesgadener Land in Südostoberbayern. Das hier ist die erste Folge nach einer längeren Pause und es geht um einen Brauch, der im Alpenvorland eine lange Tradition hat. Dazu habe ich einen Maskenschnitzer besucht. 

    Hannes Funk kommt aus Bischofswiesen. In seinem Keller hat er eine Werkstatt eingerichtet. Dort duftet es nach Holz, die verschiedensten Werkzeuge liegen bereit und an den Wänden hängen gruselige Gestalten. Hannes schnitzt Krampus- und Buttnmandl-Masken. In diesem Jahr 2020 wird das Krampus- und Buttnmandllaufen in der Region Berchtesgadener Land/Rupertiwinkel/Chiemgau aufgrund von Corona anders stattfinden – wie so vieles andere auch. Wie genau ist zum jetzigen Standpunkt (19.11.20) noch nicht klar, aber es wird sicherlich keine großen Läufe geben, wo viele Menschen zusammen kommen. 

    Dem Schnitzer Hannes Funk tut das in der Seele weh, aber trotzdem ist er fleißig dabei für junge Burschen Masken zu schnitzen. Die werden über Jahre getragen, teils sogar über Jahrzehnte. Denn so eine Maske aus Holz ist etwas Besonderes. 
    Hannes erzählt von seinen Anfängen als Schnitzer, von seiner ersten eigenen Maske und davon warum er speziell für die jungen Burschen schnitzt. Er erklärt (und es ist auch zu hören) wie eine Maske mit einer Motorsäge vorgeschnitzt wird und woher er die Inspiration nimmt. 
    Viel Spaß beim Infotainen lassen. 
    PS: Hier gehts zu Instagram Seite von Hannes wo ganz viele seiner Masken zu sehen sind:  https://www.instagram.com/funkeiloavn/?hl=bg